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Die TIERE -
das Kernstück und die Seele der tiergestützten Arbeit

Artgerechte Tierhaltung Schafe
  • Artgerechte Tierhaltung

Alle am Hof lebenden Tiere genießen ausreichend Platz und Bewegungs-möglichkeit im Stall, Kontakt mit Artgenossen, regelmäßigen Auslauf und frische Luft.


Für unsere zertifizierten Betriebe ist es selbstverständlich, dass die Tiere ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben können.

Die Stall-Haltungssysteme entsprechen zumindest der  EU-Bio-Tierhaltungsrichtlinie und darüber hinaus verzichten unsere Betriebe auf Anbinde- und Einzelhaltung!

Ziege ‚Amanda‘ verbringt den Tag mit 30 anderen Ziegen im großräumigen, hellen Laufstall und kann ihre Sozialkontakte pflegen. Sie bestimmt selbst neben welcher Ziege sie einschlafen möchte.  Durch die ‚Ad libitum-Fütterung‘  hat sie die Möglichkeit Heu zu fressen, wenn sie Lust darauf hat.

 

Sie kann jederzeit vom Stall auf die Weide gehen, wo sie frisches Gras fressen kann, oder auf Kletterbäumen und Felsen spielen kann.  Amanda hat das Glück, dass ihre Besitzerin ihr neben dem Einsatz in der tiergestützten Arbeit noch genügend Zeit für Erholung, Ruhe und das Ausleben ihrer eigenen Grundbedürfnisse lässt.

 

  • Die Auswahl der Tiere

Prinzipiell kann man mit allen landwirtschaftlichen Nutztieren wie Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Esel, Pferden, Hühnern, Enten, Lamas, Kaninchen tiergestützt arbeiten. Wichtig ist die sorgfältige Auswahl bezüglich Gesundheit und guter Charaktereigenschaften - die Tiere sind robust, Kontakt mit Menschen ist für sie stressfrei und sie reagieren auf KlientInnen niemals aggressiv.

 

3 Schafe

Ganz neu und einzigartig ist, dass das ÖKL 3 Kategorien für den Tiereinsatz entwickelt hat, um den vielfältigen, unterschiedlichen und teilweise sogar konträren Therapie- bzw. Pädagogikzielen gerecht zu werden.

 

Beispielsweise möchte ein körperlich schwerbehinderter Klient die Kuh ‚Billy Lilli‘ bürsten. Obwohl er motorisch ungeschickt ist, muss die Kuh gelernt haben, solange still zu stehen, bis sie fein gebürstet ist. Wenn jedoch drei verhaltensauffällige Buben sich streiten wer die Kuh ‚Arabella’ bürsten darf, dann ist es angebracht, dass ‚Arabella‘ nach einiger Zeit ihrer Wege geht, da sich die Kinder nicht einigen können. Die Lernerfahrung besteht darin, dass das Tier gerne mit den KlientInnen kooperiert, wenn diese selbst auch miteinander kooperieren. 

 

 

Österreichisches Kuratorium f. Landtechnik und Landentwicklung   A-1040 Wien, Gußhausstraße 6/1

Tel: +43-1-505 18 91 / Fax: +43-1-505 18 9116 / Mail: are-office-xya34[at]ddks-oekl.at

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